2005: Stollenbau Blattenheid

 


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2005: Fassungsstollen und Brunnstube Blattenheid


16.11.05 Das Bauwerk wurde erfolgreich in Betrieb gesetzt und von der WGB abgenommen. Bei einem Mittagessen wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert. 

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Blick auf und in das neue Bauwerk 

9.11.05 Brunnenstube Blattenheid: Das erste Mal konnte nun Wasser aus dem Stollen in die neue Brunnstube geleitet werden. Das Wasser wird für einige Tage noch in den Verwurf geleitet, bis die Spül- und Reinigungsarbeiten beendet sind. 
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03.11.05 Berichtüber den Bau des Stollens und der Brunnenstube Blattenheid (Auszug aus Frutiger intern Nr. 72 / Nov 2005).

02.11.05 Besichtigung der Baustelle durch das WEA: Wir konnten die Abteilung des Wasser- und Energiewirtschaftsamt des Kt. Bern auf der Baustelle zu einer Besichtigung des Bauwerkes begrüssen. Nach einem Apero wurde das Bauwerk inspiziert und die gemachten Erfahrungen ausgetauscht. 

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18.10.2005 Das Wetter begünstigte bisher einen zügigen Bauablauf, die Arbeiten im Stollen verlaufen nach Plan. Die Brunnstube ist fast vollständig mit PE ausgekleidet (Bild rechts). Das Wasser der Quellen 1-3 wird nun direkt in den hinteren Teil des Stollens eingeleitet (3. Bild v.l.).

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11.10.2005 Bild oben links: Oberhalb des Stollens wird eine Verbindung gebohrt, um das Wasser der Quellen 1-3 in den Fassungsstollen zu leiten. 

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20.9.2005 Das Mauerwerk ist bis auf den Eingangsbereich vollendet. Nun geht es mit Hochdruck um die Installation der Rohre und der technischen Ausrüstung. Da ein Wintereinbruch die Bautätigkeit auf der 1400m hohen Baustelle stoppen kann, ist der Abschluss aller Arbeiten auf Ende Oktober geplant.  

01.09.2005 Der Vorstand besichtigte die Baustelle der Brunnstube Blattenheid. Anschliessend gab's noch auf der Alp Langenegg ein feines "z'nacht".

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30.8.2005 Von der Brunnstube ist bereits ein Grossteil des Rohbaus beendet. Die Starken Regenfälle im August haben die Bauarbeiten am Stollen nur geringfügig beeinflusst: An zwei Tagen konnte nicht gearbeitet werden. Trotzdem ist man gut im Bauprogramm. 

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26.7.2005 Der Innenausbau des Stollens wurde abgeschlossen! Die Quellzuläufe wurden an verschiedenen Stellen im Stollen durch Mauern eingestaut und in vier Leitungen der Brunnenstube zugeführt.

28.6.2005 Der Aushub für die Brunnstube wurde beendet; an der Nagelwand wird die unterste Reihe abgeschlossen sowie der Kran für den Bau der Brunnstube erstellt. Im Stollen wurde bis zur Kaverne gunitiert.  

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16.6.2005 Der Seitenast zum alten Stollen ist nun gesichert und gunitiert. Provisorische PE Rohrverbindung zwischen den bestehenden Rohren wurden erstellt, um dieses Wasser wieter ins Netz zu speisen. Vor dem Stollen wurde bereits mit der Vorbereitung des Aushubs zur Brunnstube begonnen und der Hang gesichert und gunitiert.

8.6.2005 Der Seitenast zum alten Stollen bei Tunnelmeter 30 ist geschafft, die alten Wasserleitungen sind sichtbar. Einsturzgefahr am alten Stollen, Sicherung durch gunitieren! 

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24.5.2005 Der Baubeginn 
Als erstes wird eine ca. 6m lange Seitenverbindung zum alten Stollen gebaut.
Während der Bauarbeiten kann das Wasser des neuen Stollens nicht für die Trinkwasser -  Versorgung verwendet werden, Das Quellwasser des alten Stollens kann aber weiterhin genutzt werden.  Durch den neuen Stollen konnten neue Wasservorkommen erschlossen werden, ebenfalls konnte ein deutlicher Rückgang der Trübung beobachtet werden. Dies ist sicherlich auch auf den Sperrenbau im Tubengraben zurückzuführen. Am Ausgang des Stollens wird eine neue Brunnstube gebaut, wo die einzelnen Quellen qualitativ und quantitativ gemessen werden und bei Trübung verworfen werden können. 

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Bisheriger Zustand
Die Wasserversorgung Blattenheid besitzt im Gebiet
Blattenheid acht Quellfassungen. Seit dem Herbst 1999 machten sich vermehrt qualitative Probleme bemerkbar. Neben einer defekten Ableitung und der zeitweise unsachgemässen Bewirtschaftung konnte als Grund die teilweise zerstörte Filterschicht ermittelt werden. Zu dieser Zerstörung hat der Tubebach oberhalb der Betonsperren beigetragen. Die Sohlenerosion bis auf den Fels hat zu Hanginstabilitäten geführt. Mit einer Anhebung der Gerinnsohle könnte die Hanginstabilität wieder hergestellt und zudem eine Filterschicht aufgebaut werden.
Die heutige Quellfassung 4 (Hauptquelle) besteht aus einem ca. 100 m langen Stollen (0.8 x 2.0 m). Der Stollen wurde in den Jahren 1913 - 1914 erbaut. Das gefasste Quellwasser wird mittels im Stollen verlegten Ableitungsrohren abgeführt. Die Tonrohre sind teilweise defekt und müssen ersetzt werden. Die ganze Quellfassung entspricht nicht mehr den heutigen Hygieneanforderungen. Die heute bestehenden Anlagen sind alle unterirdisch angeordnet.

stollen_alt.jpg (49258 bytes) Der alte Stollen mit Steingutrohren ist einsturtzgefährdet.

Sanierungskonzept
Aus bautechnischen Gründen wurde beschlossen, den alten Stollen nicht mehr zu benutzen. Zudem ergaben Berechnungen, dass ein Stollenneubau kaum kostenintensiver ist als die Sanierung des bestehenden Stollens. Das Sanierungskonzept sieht vor, einen Parallelstollen zu bauen. Am Ende des Stollens ist eine Fassungskaverne geplant.  
Damit der Stollen zugänglich bleibt, ist am linken Bachufer eine Zugangstüre vorgesehen  Diese Zugangstüre wird der einzig sichtbare Anlageteil bleiben. Alle anderen Fassungsbauwerke werden unterirdisch erstellt. (Die Startgrube wird nach Bauende aufgefüllt und rekultiviert).

Baupiste und Installationsplatz  
Zur Alp Blattenheid führt eine gut ausgebaute Strasse, die mit Lastwagen befahren werden kann. Für die vorgesehenen Arbeiten sind hier keine Massnahmen nötig.
 

Bilder von der Stollen Baustelle (27.6.03):
Stolleneingang mit Bagger.jpg (75786 bytes) Projektbesprechung des Poliers der Firma Frutiger (Hr. M. Krayenbuehl) und des Betriebsleiters der WGB (Hr. D.  Boerlin).jpg (69579 bytes)
Arbeit_im_Stollen_1.jpg (59967 bytes) Eingang Stollen (Pfeil markiert momentanes Ende des Stollens (27.8.03).jpg (72118 bytes)
Bild 1: Der Stolleneingang mit Belüftungsrohr

Bild 2:Projektbesprechung zwischen Hr. M. Krayenbuehl (Polier Frutiger AG) und Hr. D. Boerlin (Betriebsleiter WGB)
Bild 3: Arbeiter im Stollen
Bild 4: Der Pfeil markiert das Ende des Stollens

Die Bauleitung erfolgt durch Geologe Dr. Jürg Wanner vom Büro Kellerhals + Haefeli AG in Bern


Als Totalunternehmer wurde die Frutiger AG beauftragt.

    

  



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




  
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